2005 – vor 12 Jahren: Mercedes R 500

Länge x Breite x Höhe x Radstand     5,16 x 1,92 x 1,66 x 3,22 Meter

Leistung / Drehmoment                           306 PS / 460 Nm

Hubraum / Zylinder                                    5,0 l / V8

0-100 km/h / V/max                                   7,0 s / 245 km/h

EU-Verbrauch / Preis                                13,3 l/100 km / 64.960 Euro

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  • Details

Beim ersten Blick auf die R-Klasse stellt sich unweigerlich die Frage, „was ist das“? Eine gestreckte Limousine? Ein elegantes SUV? Oder vielleicht doch eher ein höher gelegter Kombi? Einigen wir uns doch einfach auf den schönen Begriff Crossover! Produziert wurde die R-Klasse zusammen mit der M-Klasse im US-Werk Tuscaloosa von Mercedes. Die Verwandtschaft zur M-Klasse zeigte sich bei diversen technischen Komponenten von den Radaufhängungen über den Allradantrieb bis hin zum Interieur. Neben der Langversion konnte auch eine um 23,5 Zentimeter kürzere, für den europäischen Markt sicherlich interessantere Variante geordert werden. Die Motoren-Palette umfasste zunächst einen weiteren Benziner (R 350 mit 272 PS) sowie einen Diesel (R 320 CDI mit 224 PS).

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  • Innenraum

Ein großer Trumpf der (langen) R-Klasse war der Innenraum. Nicht zuletzt M-Klasse-Fahrer fühlten sich im Crossover aufgrund der beinahe gleichen Anordnung und Gestaltung der Bedienelemente sofort zuhause. Sehr überzeugend fiel zudem das Platzangebot aus, zumal die R-Klasse die Passagiere in der zweiten Reihe mit mehrfach einstellbaren und verschiebbaren Sesseln verwöhnte. Deren Bein-, Ellenbogen- und Kopffreiheit konnte man guten Gewissens als fürstlich bezeichnen. Dahinter fanden zwei weitere Insassen Platz. Allerdings boten die komplett umklappbaren Sitze der dritten Reihe deutlich weniger Komfort. Die kürzere Variante wurde übrigens ebenfalls als Sechssitzer ausgeliefert. Mit einem Volumen von bis zu 2.385 Liter beeindruckte auch der Gepäckraum.

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  • Fahreindrücke

Ausrufezeichen setzte die R-Klasse auch beim Fahrkomfort dank der Luftfederung hinten (vorne war sie optional erhältlich). Hinzu kam ein angenehmer Geräuschkomfort. Nicht ganz die Erwartungen erfüllten die auf dem Papier kraftvollen 306 PS. Der Grund dafür dürften das stolze Gewicht von knapp 2,2 Tonnen sowie die große Stirnfläche gewesen sein. Aber auch der kultivierte Achtzylinder sowie die sanft agierende Siebengang-Automatik beantworteten Gaspedalbefehle etwas zögerlich. Da die R-Klasse komplett frei von sportlichen Ambitionen war, machten Kurven mit ihr nicht so richtig Spaß. Auch weil der Crossover stark untersteuerte und für rege Seitenneigung sorgte. Kritik gab es zudem für die indirekte Lenkung, die fleißiges Kurbeln erforderte.

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–> Mercedes landete viele Volltreffer in den vergangenen Jahren. Die R-Klasse gehörte sicherlich nicht dazu. Irgendwie bot sie von vielem ein bisschen – aber nichts richtig. So zogen potenzielle Käufer am Ende die „Originale“ – S-Klasse, M-Klasse oder T-Modell der E-Klasse – vor. Deswegen ist und war die R-Klasse nur selten auf der Straße zu sehen. Diejenigen, die sich dennoch für den Crossover entschieden, dürfte er vor allem in puncto Platzangebot und Komfort überzeugt haben. Allerdings zu einem von Mercedes gewohnt stolzen Preis …

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Bilderquelle: Mercedes

20 Jahre Renault Kangoo –„Kindchenschema” inklusive

Länge x Breite x Höhe x Radstand     4,00 x 1,66 x 1,82 x 2,59 Meter

Leistung (Benziner + Diesel)                 55 – 75 PS

Kofferraumvolumen                                  500 – 2.380 Liter

Preis (1998)                                                    ab 22.290 DM

Stückzahl (bis heute)                                 ca. vier Millionen

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  • 1. Modellgeneration

Es war die Mischung aus „seinem originellen Auftritt, seinem exzellenten Platzangebot auf kleiner Verkehrsfläche und seiner wegweisenden Innenraumvariabilität“, die 1997 auf den Kangoo neugierig machte. So mancher sah im Kombivan zudem noch den legitimen Nachfolger des Renault 4. Hinzu kam ein Design, das auf’s „Kindchenschema“ mit „freundlich blickenden Scheinwerfern und sanft gerundeten Kotflügeln“ setzte und damit Sympathien gewann. Schließlich war der gesamte Auftritt des Franzosen auf Wirtschaftlichkeit und Vernunft statt auf Dynamik ausgerichtet. Forciert von der Renault Werbung mit Slogans wie „Von 0 auf 100 in 3 Sekunden. Im freien Fall”. Für Ausflüge abseits befestigter Straßen bot sich ab August 2003 der Kangoo 4×4 mit permanentem Allradantrieb an.

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  • Familienfreundlichkeit

Gerade Familienväter lockte der Kangoo mit seiner hohen Alltagstauglichkeit: Fünf Personen und ein Ladevolumen von 500 Litern fanden im Kombivan locker Platz. Zumal der Kangoo höher als die Großraumlimousine Espace war. Die Variabilität überzeugte ebenfalls: So war die Rücksitzbank im Verhältnis 2/3:1/3 umklappbar. Wurde sie komplett vorgeklappt, eröffnete sich eine Ladefläche von fast 1,4 Meter Länge. In Verbindung mit der Breite zwischen den Radkästen von 1,2 Meter, der Innenhöhe von 1,3 Meter und einer Zuladung von bis zu 505 Kilogramm verlor selbst der Großeinkauf im Baumarkt seinen Schrecken. Das „variable i-Tüpfelchen“ bildete die Schiebetür auf der Beifahrerseite, die ab Herbst 1999 von einer Schiebetür auf der linken Seite ergänzt wurde.

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  • 2. Modellgeneration

Im Frühjahr 2008 startete der komplett neu entwickelte Kangoo Nr. 2 auf dem deutschen Markt. Er setzte weiter auf die „charakteristische Formensprache, das großzügige Raumangebot und die ausgeprägte Variabilität“ seines Vorgängers. Die technische Basis kam aber nun vom Scenic statt vom Clio, was erhebliche Vorteile bei Komfort, Sicherheit und Fahrdynamik mit sich brachte. Dank der auf 4,21 Meter gewachsenen Länge legte auch das Kofferraumvolumen auf 660 bzw. maximal 2.688 Liter zu. Sogar bis zu 4,6 Kubikmeter Ladekapazität sowie sieben Sitze bietet seit dem Frühjahr 2012 der Grand Kangoo. Eine weitere Innovation der Modellreihe stellt der rein elektrische Transporter Kangoo Z.E. dar, dessen Reichweite Renault aktuell mit 270 Kilometern angibt.

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–> Alle, die Automobilen gesteigerte Emotionen entgegenbringen, dürfte der rationale Renault Kangoo wahrscheinlich nur bedingt ansprechen. Der Rest, für den Autos nur ein Mittel darstellen, um von A nach B zu kommen, sollte dem französischen Kombivan jedoch wohlwollend gegenüber stehen. Schließlich bietet er nicht nur ein faires Preis-/Leistungsverhältnis, sondern auch noch Platz – für Passagiere und Gepäck – im Überschuss. Und verschiedene Varianten, die die meisten Anforderungsprofile erfüllen.

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Bilderquelle: Renault

2007 – vor 10 Jahren: Mazda CX-7

Länge x Breite x Höhe x Radstand     4,68 x 1,87 x 1,65 x 2,75 Meter

Leistung / Drehmoment                           260 PS / 380 Nm

Hubraum / Zylinder                                    2,3 l / 4

0-100 km/h / V/max                                   8,0 s / 210 km/h

EU-Verbrauch / Preis                                10,2 l/100 km / 31.800 Euro

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  • Fahreindrücke

Die rund 1,7 Tonnen Leergewicht des CX-7 trieb der Benzin-Direkteinspritzer-Turbo souverän und recht kultiviert voran. Vor allem im Bereich zwischen 2.500 und 4.500 Umdrehungen fühlte sich das Aggregat wohl und reagierte auf jede Gaspedalbewegung mit Vortrieb. Wer es flotter angehen lassen wollte, konnte bis zu 6.000 Touren abrufen – dann waren auch 200 km/h zügig erreicht. Seinen quirligen Charakter zeigte der Japaner nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf Landstraßen. Hier überzeugte das SUV mit seiner nur mäßigen Untersteuerneigung, dem präzise zu schaltenden Sechsganggetriebe und einer direkten Lenkung. Wer es übertrieb, wurde jedoch vom ESP wirksam eingebremst. Trotz der sportlich-straffen Abstimmung kam auch der Federungskomfort nicht zu kurz.

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  • Details

Wie die meisten SUV’s fühlte sich der CX-7 onroad wohler. Die Kombination aus einer Bodenfreiheit von 205 Millimeter und automatisch zuschaltendem Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung ließ ihn aber auch offroad – zum Beispiel auf Feldwegen – ausreichend routiniert agieren. Gerade auf dem deutschen Markt war es für den CX-7 allerdings ein erheblicher Nachteil, dass zunächst kein Diesel-Motor zur Verfügung stand. Dafür konnte das SUV aber mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis punkten. Zumal die Serienausstattung u.a. Front-, Seiten- und Kopfairbags, Klimaautomatik, CD-Radio, Fensterheber, Alarmanlage und 18-Zoll-Aluräder umfasste. Ein weiterer Trumpf des Japaners war sein Design, das Eleganz und Dynamik vereinte.

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  • Innenraum

Von der Fahrzeuglänge her zwar etwas unter dem VW Touareg angesiedelt, konnte der CX-7 seine Insassen dennoch mit einem großzügigen Innenraum verwöhnen. Kritikpunkte waren jedoch die fehlende Lenkrad-Längseinstellung sowie die niedrig montierte Sitzfläche im Fond. Gefallen konnte hingegen die ausgeklügelte Mechanik zum Umlegen der geteilt klappbaren Fondlehnen. (Nicht nur) Familienväter dürften sich zudem am variablen Kofferraum mit einem Volumen von 455 bis 1.348 Liter erfreut haben. Lob verdienten sich auch die saubere Verarbeitung, die selbsterklärenden Bedienelemente und die gute Übersichtlichkeit des SUV‘s. Letztere vereinfachte das Einparken – allerdings war die Lenkung im Stand nicht gerade leichtgängig.

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–> Anders als der Jahre später debütierende CX-5 blieb der Mazda CX-7 auf dem deutschen Markt nur eine Randerscheinung. Hatten SUV-Interessenten möglicherweise die „brave“ Marke Mazda (noch) nicht auf dem Schirm? Fakt ist, dass der Diesel-Motor im CX-7 zu spät kam. Schließlich folgte ihm schon bald darauf der nur wenig kleinere und optisch noch besser gelungene CX-5. Ergo: Das Bessere ist des Guten Feind! Nichtsdestotrotz stellten der CX-7 und der 260 PS starke Benzin-Direkteinspritzer-Turbo eine interessante Kombination dar!

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Bilderquelle: Mazda

1998 – vor 19 Jahren: Lexus LS 400

Länge x Breite x Höhe x Radstand      5,01 x 1,83 x 1,44 x 2,85 Meter

Leistung / Drehmoment                            284 PS / 398 Nm

Hubraum / Zylinder                                     4,0 l / V8

0-100 km/h / V/max                                    7,5 s / 250 km/h

Verbrauch / Preis                                          13,1 l/100 km / 120.690 DM

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  • Ausstattung

Ein großer Pluspunkt des Lexus war seine mehr als komplette Ausstattung: So konnte man dank der serienmäßigen Metallic-Lackierung, Xenon-Licht, Leder-Interieur, Telefon und dem High-Fidelity Soundsystem mit 6-fach-CD-Wechsler gegenüber den Wettbewerbern von Audi, BMW und Mercedes rund 15.000 bis 20.000 DM einsparen. Auch in Sachen Sicherheit rollte die große Limousine mit Fahrstabilitäts-Programm sowie Front- und Seiten-Airbags vorbildlich vom Band. Wer noch ein paar Mark loswerden wollte, konnte das Navigationssystem für 5.951 DM bestellen. Dessen Bedienung – wie auch die von Radio und Klimaanlage – erfolgte auf Wunsch über Bildschirmtasten. Fazit: Dem Ruf der Japaner, gut ausgestattete Autos anzubieten, wurde der LS 400 vollauf gerecht.

Lexus LS 460 heritage

  • Fahreindrücke

In puncto Laufruhe baute Lexus ein wahres Prachtstück unter der Motorhaube ein: So war vom Achtzylinder im normalen Fahrbetrieb nur ein Säuseln zu hören, während bei Vollgas – nach dem Herunterschalten der Fünfgang-Automatik – immerhin ein zurückhaltendes Grollen bis zu den Ohren vordrang. Konnte man das Beschleunigungsvermögen noch als leichtfüßig bezeichnen, machte sich beim Handling doch das Leergewicht von knapp 1,8 Tonnen deutlich bemerkbar: In enge Kurven lenkte der Japaner mit seiner ungenauen Servolenkung nur unwillig ein. Nicht gefallen hat auch das Nachschwingen der Karosserie auf welligem Untergrund. Seine Stärken zeigte der LS 400 hingegen eindeutig beim Komfort – den Insassen machte er das Leben an Bord so angenehm wie möglich.

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  • Details

So mancher rüffelte das Design des LS 400 als „Spät-Barock der 1980er-Jahre“. Andere wiederum wiesen auf die Ähnlichkeit zur 1991 auf den Markt gekommenen Mercedes S-Klasse hin. Fakt war, dass den Lexus eine wuchtige Erscheinung statt Eleganz prägte. Der Innenraum versprühte dagegen eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Allerdings hätten sich die hinten sitzenden Passagiere von einem Fahrzeug der Luxusklasse etwas mehr Platz für die Füße, die Knie und den Kopf gewünscht. Zumal sich der LS 400 mit seinen Abmessungen locker auf dem Niveau der deutschen Premium-Konkurrenz bewegte. Das „Raum-Manko“ machte die große japanische Limousine aber wenigstens teilweise wieder mit seiner umfangreichen Ausstattung wett …

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–> Irgendwie fühlt man sich bei jeder neuen LS-Generation von Lexus an die Geschichte vom Hasen und Igel erinnert: Die Japaner bringen eine überzeugende Luxus-Limousine auf den Markt und bleiben auf dem deutschen Markt doch meilenweit hinter ihren Wettbewerbern Audi, BMW und Mercedes. Die Gründe dafür waren immer schnell gefunden: Image, Design, Fahrdynamik und der fehlende Diesel-Motor. Dank der weitreichenden Hybrid-Kompetenz im Hause Toyota/Lexus könnte sich der Abstand aber zukünftig verringern …

Bilderquelle: Lexus (Fotos zeigen beide LS 400-Generationen)

1989 – vor 28 Jahren: Audi quattro 20V

Länge x Breite x Höhe x Radstand      4,40 x 1,72 x 1,34 x 2,52 Meter

Leistung / Drehmoment                            220 PS / 309 Nm

Hubraum / Zylinder                                     2,2 l / 5

0-100 km/h / V/max                                    6,6 s / 232 km/h

Verbrauch (Drittelmix) / Preis              10,7 l/100 km / 91.000 DM

The start: First Audi quattro was presented at the Geneva Motors

  • Motor

Zweifellos gehörte die Entscheidung, das für den Sport quattro entwickelte und für den 200er „rekultivierte“ Hochleistungstriebwerk auch in den „normalen“ quattro einzubauen, zu den besten, die Audi in den 1980er-Jahren getroffen hat. Zu den Charakteristika des aufgeladenen Aggregats zählte, dass der kraftvolle Drehmoment-Spitzenwert kontinuierlich und mit sanfter Gewalt bereits bei knapp 2.000 Umdrehungen anlag. Zu den technischen Highlights des Kraftwerks gehörten die Mehrventiltechnik sowie die beiden im Auspufftrakt parallel geschalteten Katalysatoren für die Schadstoffbekämpfung. Wie von Fünfzylindern bekannt, verwöhnte auch der quattro-Motor mit seinem unverwechselbaren Sound, insbesondere beim Hochdrehen entlang der Leistungskurve …

Audi Coupé quattro

  • Fahreindrücke

Zu den weiteren Stärken des quattro-Kraftwerks zählte die Drehfreude, die den Fahrer kaum mit der Schaltarbeit nachkommen ließ. Erst bei 7.200 Umdrehungen trat der Drehzahlbegrenzer in Erscheinung. Doch der quattro konnte auch anders, denn Komfort war ihm nicht fremd: So bügelte er Straßen schlechterer Qualität sowie kleine Bodenwellen für einen Sportwagen überraschend gut glatt. Einen Komfort-Beitrag lieferte zudem die beeindruckende Elastizität des Motors, die entspannte Bummeltouren mit nur wenig Schaltarbeit erlaubte. Dennoch spielte der Allradler seine Stärken erst so richtig bei höheren Geschwindigkeiten aus: So lag er immer ruhiger, je schneller man unterwegs war. Außerdem überzeugten die Lenkung und die Handlichkeit des quattro.

Audi Coupé, five-cylinder engine, 1994 ccm, 85 kW (115 bhp), 19

  • Details

Dank des Allradantriebs setzte der quattro auch in puncto Fahrstabilität Akzente. Der quattro-Antrieb verteilte die Kräfte im Normalfall 50:50 auf die vordere und hintere Achse. Zu berücksichtigen war aber der schmalere Grenzbereich aufgrund der spärlichen Rückmeldungen des Fahrzeugs. Im Innenraum zogen vor allem das griffige, kleine Sportlenkrad und die gut profilierten Sportsitze die Blicke an. Letztere sorgten in Verbindung mit der günstigen Lenkradposition auch für ein gehobenes Wohn- und Sicherheitsgefühl. Das quattro-Cockpit war eine gelungene Mischung aus Klassik und Moderne, nicht zuletzt wegen des futuristisch wirkenden LCD-Displays. Das bekannte Exterieur präsentierte den Ingolstädter dagegen als Macho, für den Understatement ein Fremdwort war.

Audi S2 Coupé

–> Neben Modellen wie dem Sport quattro oder dem 100 Coupé S gehört der quattro sicherlich zu den Ikonen von Audi. Innerhalb der quattro-Baureihe stechen vor allem zwei Modelle hervor: Der erste quattro mit den rechteckigen Doppelscheinwerfern sowie der ausgereifte 20V mit seiner Power. Letzterer konnte mit seiner Kombination aus kraftvollem Motor, Allradantrieb, zielgenauer Lenkung und hervorragenden Sportsitzen geradezu kurvensüchtig machen. Glückwunsch an alle, die heute noch einen quattro in der Garage stehen haben!

Audi Sport quattro

Bilderquelle: Audi (Fotos zeigen neben dem quattro auch die Schwestermodelle Coupé, Sport quattro und Coupé S2)